Beschaffenheitsvereinbarung

Vereinbarung eines Unternehmers mit einem Besteller im Werkvertrag über die vertraglich geschuldete Beschaffenheit eines vom Unternehmer für den Besteller herzustellenden Werkes.

Beim Bauträgervertrag (vgl. auch Bauträgervertrag prüfen lassen) kann mit einer Beschaffenheitsvereinbarung, typischerweise im Bauträgervertrag selbst oder in Baubeschreibung und Bauplänen, eine Beschaffenheit vereinbart werden, die von der üblichen Beschaffenheit und Qualität vergleichbarer Wohnimmobilien positiv oder negativ abweicht. Eine nega­tive Abwei­chung vom übli­chen Qua­li­täts­stan­dard zum Nach­teil des Käu­fers ist im Bau­trä­ger­ver­trag aber nur rechts­wirk­sam, wenn die Beschaf­fen­heits­ver­ein­ba­rung einer Trans­pa­renz­kon­trolle stand­hält. Das wiederum setzt voraus, dass die nachteilige Klausel einem durch­schnitt­li­chen Käu­fer zwei­fels­frei ver­ständ­lich ist und dem Käufer alle mit der Klau­sel ver­bun­de­nen wirt­schaft­li­chen Nach­teile und Belas­tun­gen deut­lich vor Augen geführt werden.

Bauträgervertrag
Information - Prüfung - Schlichtung

<   Zum Stichwortverzeichnis