Grund­pfand­recht

Pfand­recht an einem Grund­stück. Der Grund­stücks­ei­gen­tü­mer ver­pfän­det einem Gläu­bi­ger (regel­mä­ßig einem Dar­lehns­ge­ber) das Grund­stück als Sicher­heit für die Erfül­lung der finan­zi­el­len Ver­pflich­tun­gen des Schuld­ners (regel­mä­ßig eines Dar­lehns­neh­mers). Der Gläu­bi­ger erwirbt das Recht, das Grund­stück zwangs­wei­se zu ver­wer­ten, wenn der Schuld­ner sei­ne finan­zi­el­len Ver­pflich­tun­gen (regel­mä­ßig Zah­lung von Zins- und Til­gungs­leis­tun­gen) nicht erfüllt. Das BGB kennt drei Arten von Grund­pfand­rech­ten, näm­lich Grund­schul­den, Hypo­the­ken und Ren­ten­schul­den. Grund­pfand­rech­te ent­ste­hen erst mit der Ein­tra­gung des Rechts im Grund­buch.

Beim Bau­trä­ger­ver­trag (vgl. auch Bau­trä­ger­ver­trag prü­fen las­sen) wer­den regel­mä­ßig Grund­pfand­rech­te zur Siche­rung von Dar­lehn sowohl des Bau­trä­gers wie auch des Käu­fers bestellt. Der Notar muss sicher­stel­len, dass alle für den Bau­trä­ger im Grund­buch ein­ge­tra­ge­nen Grund­pfand­rech­te mit dem Eigen­tums­wech­sel auf den Käu­fer gelöscht wer­den.

Bauträgervertrag
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