Bau­trä­ger­ver­trag prü­fen lassen

Prü­fung des Bauträgervertrages

Sicher­heit beim Kauf vom Bauträger

Not­wen­dig­keit der Prüfung

Beim Kauf einer Immo­bi­lie vom Bau­trä­ger ist es immer not­wen­dig, durch einen neu­tra­len Drit­ten den Bau­trä­ger­ver­trag prü­fen zu las­sen. Denn der Bau­trä­ger­ver­trag wird vom Bau­trä­ger ent­wor­fen und vor­for­mu­liert. Er sol­l die Inter­es­sen des Bau­trä­gers, nicht die Inter­es­sen des Käu­fers schüt­zen. 97 Pro­zent aller Bau­trä­ger­ver­träge ent­hal­ten des­halb Ver­trags­klau­seln, die mit den Inter­es­sen der Käu­fer und den für Käu­fer gel­ten­den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen zum Ver­brau­cher­schutz unver­ein­bar sind. Die Beur­kun­dung des Bau­trä­ger­ver­tra­ges durch einen Notar ändert nichts an der Not­wen­dig­keit, den Bau­trä­ger­ver­trag prü­fen zu las­sen. Denn Haus­no­ta­re der Bau­trä­ger han­deln nicht sel­ten eher im Inter­es­se ihrer Bau­trä­ger­kli­en­ten als im Inter­es­se der Käu­fer. Das bekla­gen nicht nur Ver­brau­cher­schüt­zer, Print- und TV-Medi­en, son­dern spre­chen auch Nota­re offen aus. Es ist des­halb ein abso­lu­tes Muss, den Bau­trä­ger­ver­trag vor der Ent­schei­dung für eine Wohn­im­mo­bi­lie durch einen fach­kun­di­gen Drit­ten prü­fen zu lassen

Die Prü­fung des Bau­trä­ger­ver­tra­ges ist aber nicht nur not­wen­dig, son­dern ange­sichts der aktu­el­len Markt­si­tua­ti­on bei Wohn­im­mo­bi­li­en auch die ein­zi­ge Mög­lich­keit, sich vor erheb­li­chen Schä­den bis hin zum Total­ver­lust der gesam­ten Inves­ti­ti­on zu schüt­zen. Denn die aktu­el­le Schief­la­ge des Immo­bi­li­en­mark­tes mit dem gro­ßen Nach­fra­ge­über­hang bei Wohn­im­mo­bi­li­en in den städ­ti­schen Bal­lungs­ge­bie­ten hat lei­der dazu geführt, dass sich zahl­rei­che unse­riö­se Bau­trä­ger und deren will­fäh­ri­ge Nota­re am Markt befin­den. Und die Erfah­rung lehrt, dass sol­che Schwar­zen Scha­fe, die schon bei der Gestal­tung des Bau­trä­ger­ver­tra­ges mas­siv gegen den Käu­fer schüt­zen­de recht­li­che Bestim­mun­gen ver­sto­ßen, auch bei der Ver­trags­durch­füh­rung und wäh­rend der fünf­jäh­ri­gen Frist zur Män­gel­be­sei­ti­gung Ver­brau­cher­schutz­be­stim­mun­gen nicht beachten.


Vor­tei­le der Prüfung

Die Prü­fung des Bau­trä­ger­ver­tra­ges durch einen neu­tra­len Drit­ten muss und kann deshalb

4 wich­ti­ge Auf­ga­ben erfüllen:

Die Gefahr eines Total­ver­lus­tes der Inves­ti­tion wird wirk­sam begrenzt.

Bei der Prü­fung der Klau­seln im Bau­trä­ger­ver­tra­g wird in aller Regel deut­lich, ob es sich bei dem jewei­li­gen Bau­trä­ger um einen der wirk­lich Schwar­zen Scha­fe han­delt oder nicht. So kann die Bin­dung an einen extrem gefähr­li­chen Bau­trä­ger von vor­ne­her­ein aus­ge­schlos­sen werden.

Das Risi­ko von Ver­trags­klau­seln, die mit Rech­ten des Käu­fers unver­ein­bar sind, wird wesent­lich verringert.

Das jewei­lige Aus­maß der mit bean­stan­de­ten Ver­trags­klau­seln ver­bun­de­nen recht­li­chen und wirt­schaft­li­chen Risi­ken wird erkenn­bar, wenn fach­kun­di­ge Drit­te den Bau­trä­ger­ver­trag prü­fen. Der Käu­fer kann dann selbst ent­schei­den, wel­che Än­de­run­gen in sei­nem Bau­trä­ger­ver­trag für ihn unver­zicht­bar sind und mit wel­chen Ver­trags­klau­seln und Risi­ken er not­falls leben kann.

Die Rechts­po­si­tion des Käu­fers bei einer spä­te­ren strei­ti­gen Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Bau­trä­ger wird ent­schei­dend verbessert.

Das gilt ins­be­son­dere für die Beweis­po­si­tion bei einer gericht­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung. Denn wenn Käu­fer den Bau­trä­ger­ver­trag prü­fen las­sen und das Prü­fungs­er­geb­nis dem Bau­trä­ger und des­sen Notar vor­le­gen, kön­nen sie auf­grund der Prü­fung spä­ter ohne wei­te­res nach­wei­sen, wel­che Ver­trags­klau­seln des Bau­trä­ger­ver­tra­ges sie schon vor Abschluss des Ver­tra­ges bean­stan­det haben.

Der Käu­fer kann auf­grund der Prü­fung des Bau­trä­ger­ver­tra­ges bei kon­se­quen­tem Vor­ge­hen einen unmit­tel­ba­ren Scha­dens­er­satz­an­spruch gegen den Notar erwerben.

Der Notar ist grund­sätz­lich haf­tungs­pri­vi­le­giert; er haf­tet für einen Scha­den des Käu­fers infol­ge von Feh­lern im Bau­trä­ger­ver­trag nur dann, wenn der Bau­trä­ger selbst zah­lungs­un­fä­hig wird. Wei­gert sich aber der Notar, eine bei der Ver­trags­prü­fung bean­stan­dete, offen­sicht­lich rechts­wid­rige Klau­sel im Bau­trä­ger­ver­trag zu ändern, ver­liert er sein Haf­tungs­pri­vi­leg und haf­tet dem Käu­fer dann selbst und unmit­tel­bar auf Scha­dens­er­satz. Das kann bei wirt­schaft­li­chen Pro­ble­men des Bau­trä­gers von ent­schei­den­der Bedeu­tung sein.


Mein Prü­fungs­an­ge­bot

Ich prü­fe Ihren Bau­trä­ger­ver­trag und kenn­zeich­ne die von mir bean­stan­de­ten Ver­trags­klau­seln in ver­schie­de­nen Far­ben. Ich nen­ne das

Ampel­prü­fung:

rechts­wid­rig

bedenk­lich

unschön

Rot mar­kie­re ich Ver­trags­klau­seln, die rechts­wid­rig sind, also gegen zwin­gen­des, gel­ten­des Recht ver­sto­ßen. Gelb kenn­zeich­ne ich Ver­trags­pas­sa­gen, die recht­lich zwei­fel­haft oder mit Ihren wohl­ver­stan­de­nen Inter­es­sen unver­ein­bar sind. Grün mar­kie­re ich Pas­sa­gen, die nicht ein­deu­tig oder miss­ver­ständ­lich for­mu­liert sind. Sie kön­nen so auf den ers­ten Blick und ohne juris­ti­sche Fach­kennt­nis­se bereits an Hand der farb­li­chen Kenn­zeich­nung erken­nen, ob und wel­che Ver­trags­klau­seln feh­ler­haft und wie die­se Feh­ler zu gewich­ten sind.

Die­se Prü­fung bie­te ich nach Ihrer Wahl in zwei Prü­fungs­stu­fen an:

Prü­fungs­stu­fe 1

Ich füge bei jeder von mir bean­stan­de­ten Ver­trags­klau­sel die Begrün­dung für mei­ne Ein­stu­fung als rechts­wid­rig, recht­lich zwei­fel­haft oder ver­bes­se­rungs­be­dürf­tig in den Ver­trags­text ein und zitie­re die ein­schlä­gi­gen recht­li­chen Bestim­mun­gen. In einem Abschluss­bericht bewer­te ich dann das gesam­te Prüfungs­ergebnis und mache Vor­schlä­ge für Ihr wei­te­res Vorge­hen bei Bau­trä­ger und Notar. So kön­nen Sie selbst ent­schei­den, ob es erfor­derlich ist, die Prüfungs­stufe 2 in Anspruch zu neh­men oder nicht.

Prü­fungs­stu­fe 2

Zusätz­lich zur Leis­tung in Prüfungs­stufe 1 begrün­de ich mei­ne Einstu­fung beanstan­deter Vertrags­klauseln aus­führ­lich und zitie­re im Wort­laut aus einschlä­gigen Urtei­len und juristi­scher Fachli­teratur. Dar­über hin­aus mache bei jeder beanstan­deten Klau­sel einen Formu­lierungs­vor­schlag für die erforder­liche Vertrags­än­derung. So kön­nen Sie mit mei­nen Nach­wei­sen und For­mu­lie­rungs­vor­schlä­gen die Kor­rek­tu­r der beanstan­deten Klau­seln bei Bau­trä­ger und Notar selbst ein­for­dern, ohne zusätz­li­che recht­li­che Hil­fe in Anspruch neh­men zu müssen.


Kos­ten der Prüfung

Das Bau­trä­ger­recht ist ein juris­ti­sches Spe­zi­al­ge­biet. Es ent­hält u.a. Ele­men­te aus dem deut­schen und euro­päi­schen Ver­brau­cher­schutz­recht, aus Kauf‑, Werkvertrags‑, Bau- und Geschäfts­be­sor­gungs­recht sowie aus Notar- und Grund­buch­recht. Die fach­ge­rech­te Prü­fung eines Bau­trä­ger­ver­tra­ges ist des­halb juris­tisch anspruchs­voll und immer sehr zeit­auf­wen­dig. Ent­spre­chend sind die gesetz­li­chen Gebüh­ren der Rechts­an­wäl­te und Nota­re für Ver­trags­prü­fun­gen erheb­lich. Die im Inter­net bewor­be­nen Bil­lig­an­ge­bo­te sind des­halb stets ein Indiz dafür, dass eine umfas­sen­de und fach­ge­rech­te Ver­trags­prü­fung nicht zu erwar­ten ist.

Mei­ne Gebüh­ren für die Ver­trags­prü­fung betra­gen nur einen Bruch­teil der gesetz­li­chen Gebühr. So beträgt die Gebühr für die 1. Prü­fungs­stu­fe ledig­lich € 450 zzgl. Mehr­wert­steuer. Mei­ne Gebühr für die 2. Prü­fungs­stu­fe ist abhän­gig von der Höhe des Kauf­prei­ses für die Immo­bi­lie. Sie beträgt 0,20% des Kauf­prei­ses aus dem Bau­trä­ger­ver­trag, min­des­tens aber € 450 und höchs­tens € 950, jeweils zzgl. Mehr­wert­steuer. Die Gebühr für eine Prü­fung in der 1. Prü­fungs­stu­fe rech­ne ich bei einer spä­te­ren Erwei­te­rung des Prü­fungauf­trags auf die 2. Prü­fungs­stu­fe voll auf die dann fäl­li­ge Gebühr an.

Sie zah­len ohne Kos­ten­ri­si­ko: Soll­te Ihr Bau­trä­ger­ver­trag kei­ne oder nur weni­ge gering­fü­gi­ge Män­gel auf­wei­sen, erstat­te ich Ihnen die gezahl­te Prüfungsgebühr.


Ablauf der Prüfung

Wäh­len Sie die Prüfungsstufe

Ent­schei­den Sie sich bit­te für die Prü­fung nach mei­ner Prü­fungs­stu­fe 1 oder 2.

Bezah­len Sie die Prüfungsgebühr

Zah­len Sie bit­te die Gebühr per PayPal oder auf mein Geschäftskonto.

Über­mit­teln Sie mir Ihren Bauträgervertrag 

Über­mit­teln Sie mir bit­te den Ent­wurf des Bau­trä­ger­ver­tra­ges als Text-Datei oder als PDF-Datei.

Sie erhal­ten den geprüf­ten Bauträgervertrag

Ich über­sen­de Ihnen den geprüf­ten Bau­trä­ger­ver­trag mit mei­nen, in den Text des Bau­trä­ger­ver­tra­ges ein­ge­füg­ten Anmer­kun­gen und einer geson­der­ten Gesamt­be­wer­tung inner­halb von maxi­mal drei Bankarbeitstagen.

Coro­na-Update:
Seit Beginn der Coro­na-Epi­de­mie ist die Nach­fra­ge nach Ver­trags­prü­fun­gen zwar deut­lich gestie­gen; bis­her konn­ten aber noch alle Prü­fungs­auf­trä­ge inner­halb der 3‑Ta­ge-Frist bear­bei­tet werden.

Bit­te sehen Sie sich hier­zu ein­mal ein Bei­spiel an.

Wenn Sie noch Fra­gen zum Prü­fungs­ab­lauf haben, rufen Sie bit­te an:

Tele­fon 0170 542 28 82


Prü­fungs­auf­trag

Sie kön­nen mir den Prü­fungs­auf­trag ganz nor­mal per E‑Mail ertei­len. In der E‑Mail akzep­tie­ren Sie bit­te mei­ne Auf­trags­be­din­gun­gen und fügen den Bau­trä­ger­ver­trag als Anla­ge bei. Die Gebühr über­wei­sen Sie bit­te auf mein Geschäfts­kon­to. Wenn Sie E‑Mail sen­den wäh­len, öff­net sich ein E‑Mail-For­mu­lar mit mei­nen Kon­to­da­ten und mei­ner E‑Mail-Adres­se für die Über­sen­dung des Bauträgervertrages.

Sie kön­nen aber auch das fol­gen­de, auto­ma­ti­sier­te Ver­fah­ren wäh­len. Dazu akzep­tie­ren Sie bit­te zunächst die Auf­trags­be­din­gun­gen und wäh­len die Prü­fungs­stu­fe. Wenn Sie dann Fort­set­zen wäh­len wird die Gebühr auto­ma­tisch berech­net und es öff­nen sich For­mu­la­re für die Über­wei­sung der Gebühr, die Über­sen­dung des Bau­trä­ger­ver­tra­ges und die Auftragserteilung.

Ja, ich habe die Auf­trags­be­din­gun­gen gele­sen und stim­me die­sen zu.